Road with white car driving

5 Eco-Driving-Tipps, um Kraftstoff zu sparen

Veröffentlicht am 30. Juli 2021 in Nachhaltigkeit von Geotab


Von sparsamem Fahren profitieren Fahrzeugbesitzer und die Umwelt.

Wussten Sie, dass Ihre Fahrweise nicht nur die Fahrstrecke und die Fahrzeit, sondern auch den Kraftstoffverbrauch Ihres Fahrzeugs beeinflusst? Mit Eco-Driving können pro Fahrzeug jährlich Hunderte Euro Kraftstoffkosten gespart werden, was einen wichtigen Teil des Nachhaltigkeitsprogramms von Fuhrparks ausmacht.

Was ist Eco-Driving? 

Eco-Driving ist eine kraftstoffsparende Fahrweise, wodurch die Umwelt weniger belastet wird.

 

Die erste Verwendung des Begriffs „Eco-Driiving“ wird der Swedish National Driving School im Jahr 1998 zugeschrieben (auf Englisch). Das Konzept wurde dann Anfang der 2000er-Jahre in einigen europäischen Fahrprogrammen eingeführt und seitdem global übernommen.

Was kann Eco-Driving bewirken?

Laut dem US-Energieministerium (auf Englisch) kann aggressives Fahren die Reichweite mit einer Tankfüllung um 15–30 % (bei Autobahngeschwindigkeiten) oder 10–40 % (bei Stop-and-Go-Verkehr) reduzieren. Bei immer strengeren Vorschriften zum Kraftstoffverbrauch lohnt es sich, umweltschonende Fahrtechniken einzusetzen, um die CO2-Bilanz Ihres Fuhrparks zu verbessern. 

 

Vorteile von Eco-Driving laut U.S. Forest Service (auf Englisch):

  • Geringerer Kraftstoffverbrauch und niedrigere Kosten
  • Verringerung der Abgasemissionen, einschließlich CO2
  • Reduktion des Fahrzeugverschleißes
  • Erhöhung der Sicherheit

Eco-Driving-Techniken

1. Keine Vollbremsungen

Vermeiden Sie es so weit wie möglich, zu schnell zu beschleunigen und zu bremsen. Nehmen Sie stattdessen, wenn es der Verkehr zulässt, den Fuß vom Gaspedal und lassen Sie das Fahrzeug ausrollen.

 

Plötzliches Beschleunigen und Abbremsen erhöht den Kraftstoffverbrauch und kann zu stärkerem Verschleiß des Fahrzeugs führen (auf Englisch). Durch aggressives Bremsen können sich die Bremsbeläge überhitzen, schneller abnutzen und die Bremsscheiben verziehen. 

 

Scharfes Bremsen kann auch das Antiblockiersystem (ABS) Ihres Fahrzeugs unnötigerweise auslösen und so die Bremsleistung beeinträchtigen. Wenn Sie ein älteres Fahrzeugmodell ohne ABS haben, kann scharfes Bremsen zu ungleichmäßigem Verschleiß der Reifenbeläge führen.

2. Gleichmäßige Geschwindigkeit

Laut Natural Resources Canada (auf Englisch) kann durch eine Änderung der Geschwindigkeit von 75 km/h auf 85 km/h alle 18 Sekunden der Kraftstoffverbrauch um 20 % steigen. 

 

Versuchen Sie, eine konstante Geschwindigkeit beizubehalten, und nutzen Sie ggf. den Tempomaten, solange dies gefahrlos möglich ist. Es kann auch vorteilhaft sein, die Geschwindigkeit beim Bergauffahren leicht zu reduzieren; bergab gewinnen Sie wieder etwas Geschwindigkeit zurück.

3. Übermäßiges Gewicht reduzieren

Je schwerer Ihr Fahrzeug ist, desto mehr Kraftstoff wird zu dessen Bewegung benötigt. In den letzten Jahren haben Automobilhersteller Materialien und Konstruktionen verbessert, um das Fahrzeuggewicht zu reduzieren. Das Mitführen schwerer Gegenstände und Geräte kann sich dennoch negativ auf den Kraftstoffverbrauch auswirken.

 

Prüfen Sie, ob es Gegenstände gibt, die Sie an diesem Tag nicht benötigen und die Sie aus dem Innenraum oder vom Dach Ihres Fahrzeugs entfernen können. Wenn Sie ein neues Fahrzeug kaufen, sollten Sie ein Modell mit geringerem Hubraum und höherer Kraftstoffeffizienz wählen, das Ihren Fuhrparkanforderungen entspricht.

4. Optimierte Routen

Fassen Sie mehrere Fahrten zusammen und planen Sie Ihre Route im Voraus. Bleiben Sie informiert, achten Sie auf Baustellen, und vermeiden Sie nach Möglichkeit Routen, die über vielbefahrene Kreuzungen oder Städte führen. 

 

Durch die Routenoptimierung können Sie Leerlauf minimieren, das Risiko scharfer Bremsungen verringern und die Fahrzeit verkürzen. Wenn Sie einen Fuhrpark verwalten, sollten Sie die Verwendung von Technologietools in Betracht ziehen, die Ihnen bei Einteilung und Routenplanung helfen, um Ihre Ressourcen zu koordinieren.

5. Leerlauf vermeiden

Wussten Sie, dass ein Leerlauf ab 10 Sekunden mehr Kraftstoff verbraucht als das Abstellen und Wiederanlassen des Motors? Laut dem Argonne National Laboratory (auf Englisch) werden täglich schätzungsweise eine Million schwerer Lkw während vorgegebener Pausen im Leerlauf gelassen. 

 

Stellen Sie Ihr Fahrzeug ab, wenn Sie nicht auf der Straße unterwegs und voraussichtlich länger als 60 Sekunden im Leerlauf sind. Wenn einer der Hauptgründe für Leerlauf die Temperaturregelung ist, sollten Sie in Kabinen- oder Schlafkojenheizungen, Kühlmittelheizungen, Speicherklimaanlagen oder ein anderes Gerät zur Reduzierung des Leerlaufs (auf Englisch) investieren.

Warum ist umweltfreundliches Fahren wichtig?

Die Korrektur ineffizienter Fahrtechniken ist gut für Fahrzeugbesitzer und die Umwelt. Weitere Ideen für umweltfreundliche Fuhrparks finden Sie auf unserem Blog.


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